Im Herbst 2016 im Info-Café

Podiumsdiskussion: Nach der Flucht

Die Fédération des associations de recherche et d’éducation à la paix (FAREP), die Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt und das DFJW laden ein, gemeinsam mit Parlamentariern und Journalisten aus beiden Ländern über die Flüchtlingspolitik in Deutschland und Frankreich und ihre europäische Dimension zu diskutieren. Diesen und vielen weiteren Fragen soll auf der Podiumsdiskussion nachgegangen werden, die im Rahmen des Fachforums „Nach der Flucht“ stattfindet.

An der öffentlichen Diskussion am 8.11.16, 19:00, im Info-Café Berlin-Paris, Molkenmarkt 1, 10179 Berlin, nehmen das Mitglied der französischen Nationalversammlung Denys Robiliard (Parti Socialiste), der Deutschlandkorrespondent von Le Monde Thomas Wieder, der Europaabgeordnete Arne Lietz (SPD) und das Mitglied des Deutschen Bundestags Gesine Lötzsch (DIE LINKE) teil. Borris Diederichs, Beauftragter für Diversität und Partizipation beim DFJW, wird das Gespräch moderieren.

Weitere Informationen: www.ev-akademie-wittenberg.de/flucht.

Schnippeldisko

© Info-Café Berlin-Paris

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Das Info-Café deckt endlich wieder den Tisch! In Zusammenarbeit mit Foodsharing und Galeries Lafayettes findet am Freitag, dem 28.10.2016 ein Schnippeltandem-Abend statt.

Ihr bekommt erstmals die Gelegenheit an einer Schnippeldisko teilzunehmen und gleichzeitig einen französischen bzw. deutschen Tandempartner zu finden. Ein Schnippeltandem also!
Das Prinzip einer Schnippeldisko ist einfach: es geht dabei darum, Gemüse zu schnippeln, zu kochen, Essen zu genießen und das alles in einem netten musikalischen Ambiente. Das macht nicht nur Spaß, sondern ist auch gut für die Umwelt, da Lebensmittel verwendet werden, die nur selten auf unseren Tellern landen, wie zum Beispiel zweibeinige Möhren oder doppelköpfige Kartoffeln, die jedoch genauso schmecken wir ihre „normalen“ Verwandten. Und bei dieser besonderen Gelegenheit, könnt ihr die Gourmetprodukte von Galeries Lafayette kosten.

Der Abend wird euch ebenfalls die Möglichkeit bieten, euer Wissen zum Thema Essensverschwendung bei spielerischen deutsch-französischen Workshops zu vertiefen.

Ab 18 Uhr 30
Eintritt frei

Hier ein paar Eindrücke:

© Info-Café Berlin-Paris

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© Info-Café Berlin-Paris

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© Info-Café Berlin-Paris

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© Info-Café Berlin-Paris

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© Info-Café Berlin-Paris

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© Wir sind jung. Wir sind stark.

 

 

Kinoabend: „Wir sind jung. Wir sind stark.“

Kommt am Dienstag, den 11. Oktober für den ersten Kinoabend der Saison: „Wir sind jung. Wir sind stark.“ von Burhan Qurbani.

Die Zahl der Asylsuchenden in Deutschland erreicht, aufgrund von beispielsweise der Öffnung des Eisernen Vorhangs, ihren Höhepunkt. Die Wiedervereinigung ist noch frisch, als die Debatte zu den Ausländern und der Asylpolitik sich mit einem Mal rabiat verschärft. In Rostock, einem Teil der ehemaligen DDR, hinterlässt die Wende einen bitteren Nachgeschmack für viele, insbesondere für die Bewohner von Wohnsiedlungen wie das Sonnenblumenhaus in Lichtenhagen, „die sich als Verlierer der Geschichte empfinden“. Das sogenannte Sonnenblumenhaus ist ebenso der Wohnsitz vieler ehemaliger vietnamesischer Vertragsarbeiter sowie das Dach der Zentralen Aufnahmestelle für Asylbewerber (ZAst). Diese ist im August des Jahres 1992 endgültig überfordert und schnell entsteht ein Lager von 300 Menschen, vorwiegend Roma, in unmittelbarer Nähe des Sonnenblumenhauses. Ebenso schnell steigt die Unzufriedenheit der Einheimischen und eskaliert schließlich in Form der Ausschreitungen zwischen dem 22. und dem 26. August.

„Wir sind jung. Wir sind stark.“ zeigt den Tag des 24. August 1992 aus der Sicht einer Gruppe Jugendlicher, die ohne ein wirkliches Ziel im Leben zu haben, sinnlos gegen Polizei und Ausländer randalieren. Als Kontrast dazu, lernen wir auch Lien kennen, eine Vietnamesin, die trotz wachsender Anfeindungen der anderen Anwohner glaubt, in Deutschland eine Heimat gefunden zu haben.

»Qurbani erzählt einfach auf eindringliche und manchmal überraschende Weise. So ist der Film selbst dann, wenn die Masse ihren Hass herausschreit, erstaunlich leise und hallt im Zuschauer umso lauter wider. WIR SIND JUNG, WIR SIND STARK heißt der Film, den man hören und sehen sollte.«
(ZDF Heute Journal)

Um 19 Uhr
Eintritt frei

 

Ausstellung und Podiumsdiskussion: „Blickwechsel Deutschland-Frankreich: Einwanderer in der Arbeiter- und Sozialgeschichte, 1968-1990

© Génériques

© Génériques

 

Das Info-Café freut sich, die Ausstellung „Blickwechsel Deutschland-Frankreich: Einwanderer in der Arbeiter- und Sozialgeschichte, 1968-1990“ des Vereins Génériques vom 12. September bis 12. Oktober in seinen Räumlichkeiten zu präsentieren. Anhand von Originalplakate können Sie den Arbeiterkampf der Immigranten in Frankreich zu dieser Zeit entdecken. Darüber hinaus zeigt die virtuelle Ausstellung, die Ergebnis eines vom DFJW geförderten Projekts im Rahmen von „Diversität und Partizipation“ ist, die sozialen Bewegungen und Forderungen der Arbeiterkämpfe in Deutschland und Frankreich.

Die Ausstellung, die lange Zeit geschichtlich „vergessen“ worden war, veranschaulicht die aktive Rolle der Immigranten zwischen 1968 und 1990, im Kampf für Gleichberechtigung – weit entfernt von der oftmals verbreiteten Vorstellung von zurückgezogenen und politisch wenig engagierten Immigranten.

Im Rahmen dieser Ausstellung laden wir Sie zu einer Podiumsdiskussion am 29. September um 19 Uhr ein.
Seit der Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) im Jahr 1951 wird das deutsch-französische Paar bis heute als Motor der wirtschaftlichen und industriellen Entwicklung Europas gesehen. Diese Entwicklung, die es Westeuropa ermöglichte, sich wiederaufzurichten, gelang auch dank der Immigranten, die hergekommen sind, um in den Fabriken und auf Baustellen zu arbeiten. Wie wurden die eingewanderten Arbeiter aufgenommen? Welches waren die großen Sozialbewegungen zu dieser Zeit und inwiefern haben sie zur Verbesserung der Arbeiterrechte beigetragen?

Bruna Lo Biundo, Projektbeauftragte bei Génériques, Samia Messaoudi, Journalistin und Mitglied der Vereinigung „Au nom de la mémoire“ [Im Namen der Erinnerung], Çiçek Bacik, Gastarbeiter-Tochter und Migrationsforscherin und -Aktivistin, sowie Hülya Savvidis, Studienrätin und Autorin einer Unterrichtseinheit zum Thema Einbürgerung werden diese und weitere Fragen beantworten.

Freier Eintritt. Diese Diskussion wird von Antje Klambt und Isabelle Schreiber in deutsch und französisch simultanübersetzt.
Hier ein paar Eindrücke:

© Pidji Photography

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© Théâtre Au Fil des Nuages

© Théâtre Au Fil des Nuages

Theater – Au Fil des Nuages: „Kreise Manèges!“

Am Dienstag, dem 20. September, kommt die Theatertruppe „Fil des Nuages“ ins Info-Café und lädt Sie ein, ihrem deutsch-französischem Karussell beizuwohnen. „Kreise Manèges!“ ist der Name der Aufführung, aber es ist auch der Ort an dem Maria und Pierre, Clowns auf der Bühne und privat ein Paar, arbeiten. Die Spannungen zwischen den beiden steigen, weil sie unterschiedliche Leben führen wollen. Maria braucht Freiraum – sie möchte reisen, um endlich ihre Träume zu verwirklichen – während Pierre sich nicht vom Fleck bewegt: ein Sandkastenpoet, zufrieden mit seinem Leben. Dieses poetische Theaterstück voller Humor und Fantasie wird Groß und Klein berühren. Kommen Sie um 18.30 Uhr, um die heitere Aufführung zu bestaunen! Wir organisieren Theaterworkshops zum Reinschnuppern oder Vertiefen in beiden Sprachen, die von den beiden Schauspielern für Schulklassen durchgeführt werden.

 

Hier ein paar Eindrücke des Stückes:

© Info-Café Berlin-Paris

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© Info-Café Berlin-Paris