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Digitale Ausstellung #notafraid

Nach dem Erfolg der virtuellen Ausstellung „Mobilität“ freuen wir uns, euch nun das digitale Fotoprojekt #notafraid vorzustellen!

Nach den vielen Attentaten in Europa in den letzten Jahren und Monaten – vor allem im November 2015 in Paris – sind diese aussagekräftigen Fotos ein aktiver Beitrag zur Erinnerungsarbeit.

Im November haben wir den Fotografen Boris Bocheinski zu seinem Projekt interviewt.

Lasst euch mitreißen und entdeckt von zu Hause aus die eindrucksvollen Fotografien, die derzeit im Info-Café ausgestellt sind.

Das Projekt #notafraid wird vom Deutsch-Französischen Bürgerfonds finanziert.

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Fotoreportage #notafraid

© Boris Bocheinski

Seit mehreren Jahren versuchen Terrorist*innen, mit gezielten Anschlägen weltweit Angst und Schrecken zu verbreiten. Erst in den vergangenen Wochen wurden europäische Städte erneut tragische Schauplätze von abscheulichen Attentaten. Der Fotograf Boris Bocheinski war am Tag des islamistischen Anschlags vom 13. November 2015 in Paris. Mit seiner Ausstellung #notafraid will er europaweit eine Haltung bestärken, die Einschüchterungen keinen Raum lässt.

Seit den Terrorakten in Paris wächst diese eindrucksvolle Ausstellung zu einer umfangreichen Fotodokumentation über die Jahrestage der Anschläge in europäischen Metropolen an. Sie soll noch um Reportagen aus Pittsburgh, Christchurch, Halle und weiteren Städten ergänzt werden.

Ergänzend zur Ausstellung wird es einen Katalog und Workshops geben: Im Fokus stehen die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den europäischen Städten in Bezug auf Gedenkkultur. Ziel ist es, einander zu verstehen und voneinander zu lernen.

Mit diesem interdisziplinären Projekt geben Akteure der deutsch-französischen Zivilgesellschaft neue Impulse für die Erinnerungsarbeit. Sie ist eine Schlüsselelement, wenn es um die Verteidigung und die Arbeit für eine Gesellschaft geht, die die europäischen Werte  ‒ Vielfalt, Offenheit, Toleranz und Frieden ‒ lebt.

Die Ausstellung #notafraid wird vom Deutsch-Französischen Bürgerfonds unterstützt. Sie spiegelt ein globales Problem wider, das internationale Beachtung finden muss.

Die Fotos sind ab 01. Dezember 2020 im Info-Café zu sehen sein. Die Bildmotive wurden in Berlin und Paris aufgenommen.


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Digitale Ausstellung „Mobilität“

Haben euch die Fotos auf unserem Instagram-Account gefallen? Dann schaut euch jetzt die gesamte Ausstellung „Mobilität“ an!

Das Info-Café Berlin-Paris beherbergt zurzeit die fünfte Ausgabe des Deutsch-Französischen Fotografie-Wettbewerbs, der jedes Jahr vom Deutschen Studentenwerk (DSW) und vom französischen Centre National des Oeuvres Universitaires et Scolaires (CNOUS) organisiert wird.

Auch wenn ihr leider noch nicht zu uns ins Info-Café kommen könnt, hat unser Team alle Register gezogen, damit ihr die Ausstellung besuchen könnt und ja nichts verpasst.

Wir haben es sogar mit einer Premiere für das Info-Café und für das DFJW zu tun: Fotograf Boris Bocheinski hat die Ausstellung nämlich aus vielen Fotos produziert. Dafür hat Boris einzelne Videoclips gedreht, einen Zusammenschnitt von Momentaufnahmen gemacht und die Fotos in einer 360-Grad-Optik aufgenommen. Ihr werdet das Gefühl haben, als ob ihr durch die Ausstellung geht, hautnah und ganz ohne Corona-Vorschriften!

Euch allen wünschen wir einen schönen virtuellen Rundgang!