Fotoreportage #notafraid

© Boris Bocheinski

Seit mehreren Jahren versuchen Terrorist*innen, mit gezielten Anschlägen weltweit Angst und Schrecken zu verbreiten. Erst in den vergangenen Wochen wurden europäische Städte erneut tragische Schauplätze von abscheulichen Attentaten. Der Fotograf Boris Bocheinski war am Tag des islamistischen Anschlags vom 13. November 2015 in Paris. Mit seiner Ausstellung #notafraid will er europaweit eine Haltung bestärken, die Einschüchterungen keinen Raum lässt.

Seit den Terrorakten in Paris wächst diese eindrucksvolle Ausstellung zu einer umfangreichen Fotodokumentation über die Jahrestage der Anschläge in europäischen Metropolen an. Sie soll noch um Reportagen aus Pittsburgh, Christchurch, Halle und weiteren Städten ergänzt werden.

Ergänzend zur Ausstellung wird es einen Katalog und Workshops geben: Im Fokus stehen die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den europäischen Städten in Bezug auf Gedenkkultur. Ziel ist es, einander zu verstehen und voneinander zu lernen.

Mit diesem interdisziplinären Projekt geben Akteure der deutsch-französischen Zivilgesellschaft neue Impulse für die Erinnerungsarbeit. Sie ist eine Schlüsselelement, wenn es um die Verteidigung und die Arbeit für eine Gesellschaft geht, die die europäischen Werte  ‒ Vielfalt, Offenheit, Toleranz und Frieden ‒ lebt.

Die Ausstellung #notafraid wird vom Deutsch-Französischen Bürgerfonds unterstützt. Sie spiegelt ein globales Problem wider, das internationale Beachtung finden muss.

Die Fotos sind ab 01. Dezember 2020 im Info-Café zu sehen sein. Die Bildmotive wurden in Berlin und Paris aufgenommen.