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Diskussionsabend „Migration und Ungleichheit: substantiv, feminin“

Visuel_a_aGemeinsam voneinander lernen: dialogues franco-allemands

Dienstag, 8. März 2016 um 18:00 Uhr

im Info-Café Berlin-Paris, Molkenmarkt 1, 10179 Berlin

Die, die aufbrachen – die, die geblieben sind – die aus Frankreich und Deutschland

Anlässlich des internationalen Frauentags und im Zusammenhang mit der Ausstellung „People of the other shore“ organisiert das Info-Café Berlin-Paris zwei Podiumsdiskussionen zum Thema der Frau in Frankreich und Deutschland.

Christiane Beckmann für den Verein Moabit Hilft!, Julia Rometsch für das Frauen-zentrum Marie e.V., Bruna Lo Biundo für den Verein „Génériques“ und die französi-sche Doktorandin Camille Gourdeau werden in einer ersten Diskussionsrunde die Rolle der Frau in der aktuellen Migrations- und Flüchtlingskrise hinterfragen. Außerdem werden die vier Referent/innen aus Frankreich und Deutschland die Motivation für ihren Aufbruch und die Aufnahmebedingungen in Europa beleuchten.

Ein zweites Panel setzt sich mit der Ungleichbehandlung von Frauen und Männern in der deutschen und französischen Berufswelt auseinander. Manuel Bougeard von der Französischen Botschaft und Christine Morgenstern vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend werden über die Politik in den zwei Ländern diskutieren. Was können die beiden Partner voneinander lernen?

Die Moderation des Abends führt die Journalistin Pascale Müller, die auf Themen rund um Migration und die Rolle der Frau spezialisiert ist.

Dieser Diskussionsabend findet mit der Unterstützung vom Botschaftsrat für Sozialpolitik der Französischen Botschaft in Berlin und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend statt.

Simultanübersetzung auf Französisch und auf Deutsch.
Eintritt frei

Leben im Einklang mit der Natur: Eine Realität

 

© Info-Café Berlin-Paris

© Info-Café Berlin-Paris

Podiumsdiskussion am Dienstag, den 10. November um 19 Uhr
In Anwesenheit von EVA Coop, Earthship Biotecture Deutschland und LaVidaVerde

Lebensweisen umdenken, damit die Umwelt nicht mehr belastet wird: einige Organisationen nehmen diese Herausforderung an!

Für unsere Podiumsdiskussion zu diesem Thema werden wir deutsche und französische Organisationen an einen Tisch bringen, damit sie von ihren Projekten berichten.

Seit 2013 produziert der Verein EVA in einem verlassenen Dorf seine eigenen Agrarprodukte, eigene Energie und bewirtschaftet selbst Wasser und Abfälle, und verwandelt so diesen Ort in ein künstlerisches Öko-Dorf.

In Frankreich und in Deutschland entwickeln sich neue Wohnungsarten.

Seit September 2015 baut die Gemeinschaft Tempelhof in Baden-Württemberg am ersten deutschen „ Earthship“ aus recycelten Glasflaschen und alten Reifen, die Wärme speichern können.

In Lichtenberg, ein Berliner Viertel, lebt die Gemeinschaft „ LaVidaVerde“ in einem „Energie-Plus-Haus“, eine ökologische und solidarische Einrichtung, in der mehr Energie produziert als verbraucht wird.

Stephan Ziljak (für das künstlerische Öko-Dorf EVA), Henry Farkas und Sara Serodio (Gründungsmitglieder der Organisation Earthship Biotecture Deutschland) und Johann Drüsedau (LaVidaVerde) sind eingeladen um von ihren Erfahrungen zu berichten und eure Frage zu beantworten.

Simultanübersetzung auf Französisch und auf Deutsch.

Eintritt frei.