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Lucas Rullier – „Charivari“

Lucas Rullier, der in dem Film „Charivari“, den ihr am Donnerstag sehen könnt, Regie führte, hatte seine ersten Dreherfahrungen bereits 2006 mit einer musikalischen Chronik für einen Blog, bevor er das Kollektiv des 21. Arrondissements bis 2009 erschuf. Im gleichen Jahr drehte Lucas seinen ersten Kurzfilm „IX Octobre“, welcher von seiner Stadt und Universität co-produziert wurde.
In „Charivari“ erzählt er die Geschichte des 28-jährigen James, der ununterbrochen online ist, bis er sich eines Nachts der Oberflächlichkeit dieser zerbrechlichen und kurzlebigen Welt bewusst wird, in der alles jederzeit kippen kann. Verloren zwischen seinen Freiheitsträumen und seiner sehr konformen Realität, muss er nun wählen.

Vladimir Lozerand – „Le cours de danse“

 

Ausschnitt aus “ Le cours de danse“

„Le cours de danse“ wird schon am Eröffnungsabend gezeigt und ist der erste Kurzfilm von Vladimir Lozerand, der den Bachelorstudiengang in Filmwissenschaften macht. In „Le cours de danse“ inszeniert Vladimir im Laufe eines Wochenendes die zerbrechliche Beziehung zwischen Anto und Ferdi. Anto soll seinen kleinen Bruder zu einer Stepptanzstunde bringen, als er einen Anruf bekommt, der die Geschwister beunruhigen wird.

Carlotta Wachotsch – „Nachts“

Ausschnitt von „Nachts“

Carlotta Wachotsch, die Regisseurin von „Nachts“, den wir am Donnerstag zeigen werden, ist in Berlin 1994 geboren. Sie studierte Regie und Produktion und absolvierte mehrere Praktika bei Kurzfilmen von Filmhochschulen wie der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) und der l’INSAS in Brüssel und bei Kinofilmen wie „Eden. Lost in Music“ von Mia Hansen-Løve.
„Nachts“ ist bereits ihr vierter Kurzfilm. Der Filmmusiker dieses Films bezeichnete ihn als eine „moderne Version eines Nouvelle Vague Films“. Für Carlotta sei das ihr „Lien“ nach Paris.
Der Film wurde in Berlin gedreht, die gesamte Postproduktion wurde jedoch von jungen Franzosen übernommen.

Zoé Authier- „Culotté“

Zoé Authier, 18 Jahre alt und ursprünglich aus der Franche Comté, studiert derzeitig Kinowissenschaften, ihre große Leidenschaft, in Paris. Derzeitig dreht und beteiligt sie sich, neben ihrem Studium, an mehreren Kurzfilm-Projekten. Bei dem Festival Action KINO! wird sie ihren Kurzfilm „Culottée“ präsentieren, der in dem Universum von Doisneau verankert ist – mit dem gleichen Blick, den er in den 50er Jahren auf Paris hatte.

Zoé Authier

Inna Ouvaroff – „82 marches“

Inna Ouvaroff ist schon die zweite ausgewählte Regisseurin, die in Moskau geboren wurde. Sie studierte Ballett an der Nationalen Choreografie-Akademie von Mosau und hat ein Diplom für Inszenierung vom Staatlichen Konservatorium von Saint-Pétersbourg. 2013 kam sie in Frankreich an, um Kinowissenschaften am Paris 8. Mit der Dokumentation „82 marches“ verbindet Inna ihr Regie-Talent mit ihrer Leidenschaft für die Musik, indem sie den Maestro Jean-Pierre Leguay, den Orgelspieler des Notre-Dames in Paris, filmte.

Loic Dimitch – „Apollon“

Loic Dimitch ist der Regisseur hinter „Apollon“, dem Kurzfilm, der unseren letzten Abend eröffnen wird.
Er war an der Paris 8 und nachdem er sich dort mit Theater und Fotografie beschäftigte, verschrieb er sich der Regie. 2015 gründete er Paradisier Zootrope Films mit dem Produzenten von „Apollon“, Matthieu Rosset. „Apollon“ ist Loics zweiter Kurzfilm und bisher schon für mehrere Festivals in Frankreich, Italien, den USA und jetzt in Berlin ausgewählt worden!

Fête de la Musique

© Dörte Streicher

 

 

 

Lasst uns mit Musik in den Sommer feiern!

Dieses Jahr ist unser Programm ziemlich bunt und auch ein bisschen verrückt… Wir freuen uns schon auf die drei Bands aus Frankreich und aus Deutschland, die am 21.06.2017 ab 19 Uhr im Info-Café Berlin-Paris spielen werden.

 

 

 

 

Berlinutz: dieses Berliner Rapp-Duo ist mit ihrem beeindruckenden Flow schon länger auf den Bühnen der Hauptstadt zuhause. Mit ihrem energiegeladenen Hip Hop werden sie die diesjährige Fête eröffnen.

Le Vasco: die französische Band des Abends. Die Zeitung „Les Inrocks“ beschreibt sie Als „Post Internet Pop“ mit einer visuellen Identität aus „digitaler und imaginierter Migration“ – Le Vasco verspricht eine Show aus einer neuen, digitalen und psychedelischen Ära.

Pixie Paris: Wir versprechen euch, dass ihr Pixie Paris nicht so schnell vergessen werdet. Diese Pop-Band, angeführt von der charismatischen Sängerin Cindy Hennes, hat Ohrwurm-Garantie.

Eintritt frei!

 

Laura Glynn-Smith – „Conversation“

© Laura Glynn-Smith

Heute präsentieren wir unsere vierte Regisseurin: Laura Glynn-Smith mit dem Film „Conversation“, welcher am Freitag während des Abschlussabends gezeigt wird.
Laura, Französin und Engländerin, schnappte sich als Jugendliche die alte Pentax ihres Vaters. Das Schreiben kam mit der Musik und schließlich entdeckte sie durch Kurzgeschichten und Szenarien die narrative Schreibweise für sich.

Heute, mit inzwischen 23 Jahren, lebt sie in Paris, wo sie studiert und Kinoprojekte entwickelt. Ihren ersten eigenen Kurzfilm „Conversation“ drehte sie in 2016/17. Und kaum war die letzte Klappe gefallen, da arbeitete sie schon an einem neuen Spielfilmprojekt „Le lendemains qui prient“.

Kristina Mayman – „99% Tempelhofer Feld“

 

©Kristina Mayman

99% Tempelhofer Feld ist der erste Film von Kristina Mayman und wurde für den Eröffnungsabend von ActionKINO! ausgewählt.

Kristina wurde 1993 in Moskau geboren und erhielt einen Bachelor-Abschluss in Metropolitan Studies von der New York University im Jahr 2015.

Mathilde Babo – „Après le printemps“

Am Eröffnungsabend zeigen wir den neuesten Kurzfilm „Après le printemps“ von Mathilde Babo. Nachdem sie Filmwissenschaften in Rom studierte und ein Diplom für den Dreh eines Dokumentarfilms an der INA (Paris) erhielt, drehte sie 2014 ihren ersten dokumentarischen Kurzfilm „Même pas peur“ über die kindliche Vorstellungskraft.

© Mathilde Babo

Im selben Jahr zog sie nach Berlin, wo sie als Kamerafrau und Cutterin zugleich arbeitet. 2016 war sie Co-Regisseurin von zwei Folgen einer Dokumenation von Arte über die Dordogne und drehte schließlich 2017 „Après le printemps“, ein dokumentarischer Kurzfilm über einen syrischen Flüchtling.