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Thema „Grenzenloses Europa?“

© Dörte Streicher

© Dörte Streicher

Im letzten November haben wir das 25-jährige Jubiläum des Berliner Mauerfalls gefeiert. Dies hat uns den Anlass gegeben, um über die Bedeutung der Grenzen in der EU nachzudenken, als Erinnerungsorte sowie als Herausforderung für die Zukunft. Um uns weiterhin mit diesem Thema auseinanderzusetzen, laden wir Sie ab März zu der Veranstaltungsreihe «Grenzenloses Europa?» ins Info-Café ein.

Stimmt für eure Lieblingsfilme in der Reihe „AktionKlima“ ab!

© Natura-sciences.com

© Natura-sciences.com

Donnerstag, den 22. Oktober, um 19 Uhr

Update (16.10.2015) Die Auswahl für die Filme für den Kinoabend ist getroffen:

„Les temps changent“ von Marion Milne, 2009, 90 min
In diesem Doku-Spielfilm stellt sich die Regisseurin das Leben auf der Erde im Jahr 2075 vor. Der Film basiert auf der wissenschaftlichen Arbeit des IPCC, eine Organisation der Vereinten Nationen, die sich mit dem Klimawandel beschäftigt.

„10 Milliarden, wie werden wir alle satt?“ von Valentin Thurn, 2015, 107 min

Wie kann man 10 Milliarden Menschen, die voraussichtlich im Jahr 2050 auf der Erde leben werden, ernähren? Der neue Film des Regisseurs Valentin Thurn (“ Taste the Waste“) stellt die Nachhaltigkeit unseres Systems in Frage. Die Zeit ist reif für ein neues Modell!

Das Info-Café veranstaltet einen Kino- und Diskussionsabend im Rahmen der Themenreihe AktionKlima. Wir haben zehn Filme ausgesucht, fünf französische und fünf deutsche, die aktuelle Themen aus dem Bereich Umwelt behandeln, wie zum Beispiel Agrarwissenschaften, Atomenergie, Aussterben der Bienen oder Klimaflüchtlinge. Am Donnerstag, den 22. Oktober werden wir zwei Filme zeigen, einen deutschen und einen französischen. Ihr entscheidet welchen Film ihr am Abend sehen möchtet.

Vernissage der Ausstellung „Weimar hoch drei. Deutschland, Polen und Frankreich in der politischen Karikatur“.

© Stuttmann

© Stuttmann

Vernissage der Ausstellung „Weimar hoch drei. Deutschland, Polen und Frankreich in der politischen Karikatur“. Vorgestellt von Andreas Bahr (Europa-Universität Viadrina).

Freitag 8. Mai 2015 um 19 Uhr

Diskussion mit Thomas Serrier (Europa-Universität Viadrina) und den Journalisten Sébastien Vannier und Christina Heuschen (Cafébabel Berlin).

Eintritt frei.

Die Ausstellung Weimar hoch drei inszeniert einen deutsch-polnisch-französischen Blickwechsel über die Frage nach den Grenzen und den Beziehungen der Länder im Weimarer Dreieck: Objekt der Ausstellung sind 90 politische Zeichnungen der renommierten Karikaturisten Klaus Stuttmann, Jean Plantu und Henryk Sawka.3 mal 30 politische Karikaturen, die einen satirischen Blick auf die Länder Deutschland, Frankreich und Polen und deren nachbarschaftliche Beziehungen werfen.Zusätzlich wird eine Reihe von 30 deutschen und französischen Karikaturen über die Westgrenze Polen die Ausstellung vervollständigen. Nicht nur Unverständnis, Boshaftigkeiten und tief verwurzelte Komplexe kommen in den Bildern zum Ausdruck, sondern auch Sympathie und sogar verhohlene Bewunderung. Ergebnis ist ein Perspektivenwechsel der besonderen Art: scharfsinnig beobachtet und zugleich herausragend komisch.

Eine Veranstaltung aus Anlass des 100. Jahrestages des Genozids an den Armeniern

Nicolas Offenstadt © Pierre-Jerome Adjej

Nicolas Offenstadt
© Pierre-Jerome Adjej

Konferenz:  „Wie gedenkt Europa? Geschichtspolitik und Erinnerungskulturen zum 100. Jahrestag des Ersten Weltkriegs“. Mit dem Historiker Nicolas Offenstadt

Der 100.Jahrestag des Ersten Weltkriegs gibt Anlass, sich daran zu erinnern, dass der Erste Weltkrieg buchstäblich ein weltweiter Krieg gewesen ist. Dieser Krieg wütete nicht nur an der Marne oder in Verdun, die uns besonders als Kriegsschauplätze im Gedächtnis geblieben sind, sondern er betraf Millionen von Soldaten und Zivilisten entlang einer endlosen Front, von Ost bis West, in Asien, sowie in Afrika. Migration von Gastarbeitern, Soldateneinsätze und Völkerwanderungen haben dazu geführt, dass sich zahlreiche Einzelschicksale gekreuzt haben.