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Deutsch-Französische Karaoke

Freitag, 7. Juli 2017,  ab 19 Uhr,  Eintritt frei

  
  

Um diese Veranstaltung kommt ihr nicht herum! Die Karaoke im Info-Café ist wieder da! Stellt euch auf einen wilden Abend voller deutscher und französischer Lieder ein.

Ab 19 Uhr stehen unsere Türen euch offen und wann das Spektakel vorbei ist… das entscheidet wohl ihr.
Der Eintritt ist wie immer frei, ihr braucht nur gute Laune!

Ihr könnt bis zu drei Liedern anmelden. Bitte kopiert direkt einen Link zu einer Karaokeversion (mit Video) in die freien Felder. Lieder auf Englisch oder ohne entsprechenden Link, werden wir nicht mit in unsere Liste aufnehmen können. Und meldet bitte nur Lieder an, die ihr auch wirklich singen wollt.

Vernifinissage – „Who Kills Berlin“

Donnerstag, 13. Juli 2017:

© SP38

Das erste Halbjahr 2017 war ganz der 30-jährigen Städtepartnerschaft von Berlin und Paris gewidmet. Wir zeigten die Ausstellung „Kiez Parisien“ des jungen Künstlers Luis Jachmann, beschäftigten uns mit den Dokumentationen „Tacheles“, „Nostreetnoart“ und „Tour Paris 13“ über die Street Art Szene in den beiden Städten und organisierten schließlich das deutsch-französische Kurzfilm-Festival „ActionKINO“.

Mit der Ausstellung „Who Kills Berlin“ des Plakatklebers SP38 wollen wir die Sache rund machen und mit dieser Thematik abschließen. Die provokanten und oft gesellschaftskritischen Plakate mit kurzen einprägsamen Parolen sind schon länger bei uns zu sehen, ohne eine richtige Vernissage zu bekommen. Daher: Eine Vernifinissage!

Für alle Interessierten ist SP38 ab 17.00 Uhr vor Ort, um in einem Siebdruck-Workshop zu zeigen, was hinter seinen Plakaten steckt und wie ihr sie selber machen könnt. Bitte meldet euch dafür rechtzeitig an, es gibt nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen.

Für alle anderen geht es um 19.00 Uhr los. SP38 erklärt die Bedeutung seiner Plakate und lässt sich gerne von euch mit Fragen über Street Art, Berlin, seine Kunst und vieles mehr löchern.

 

Action KINO! – Das Programm des Festivals

Im Rahmen der 30-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Paris organisiert das Info-Café vom 07. Bis zum 09. Juni ein Kurzfilm-Festival.

Vorführungen der ausgewählten Filmen sowie Podiumsdiskussion mit KinoexpertInnen bilden das Programm der drei Abende!

Mittwoch, 7. Juni
18h30 Grußwort von Béatrice Angrand (Generalsekräterin des DFJW) und dem Team des Festivals

19h00-19h45 Podiumsdiskussion “Die Nachwuchsszene im filmischen Bereich in Frankreich und Deutschland
in Anwesenheit von Aline Bonvin (Vorstand der Europas größte selbstorganisierte Filmschule filmArche e.V.), Frédéric Jaeger (Chefredakteur von critic.de und geschäftsführender Vorstand des Verbandes der Deutschen Filmkritik e.V.), Elisa Meynier (Programmleitering des Tandems Paris-Berlin, Centre français de Berlin) und Quentin Stallivieri (Assistenz Neue Visionen Filmverleih)

20h00-21h00 Vorführung der Kurzfilme und Gespräche mit den RegisseurInnen

La vie souterraine d’Elisabet Granger, Isabel Loyer, 3’15 (Paris)
Glitterminister, Lucas Franken, 4’4 (Paris)
99% Tempelhofer Feld, Kristina Mayman, 10’25 (Berlin)
Le cours de danse, Vladimir Lozerand, 6’59 (Paris)
Culottée, Zoé Authier, 2,34 (Paris)
I Love London, Paul Marques Duarte, 1’ (Paris)
Après le printemps, Mathilde Babo, 4’20 (Berlin)

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Donnerstag, 8. Juni

19h30 Vorführung des Kurzfilms Eurodame Help! von  Giaccomo Lezzerini, Gewinner des gleichnamigen Wettbewerbs von Européens sans frontières!
20h00-21h30 Vorführung der Kurzfilme und Gespräche mit den RegisseurInnen

82 Marches, Inna Ouvaroff,16’16 (Paris)
Faune, Esteban Sanchez del Rio, 3’50 (Paris)
Les Oubliés, Roman Huet 7’59 (Paris)
Nachts, Carlotta Wachotsch, 13’49 (Berlin)
Charivari, Lucas Rullier, 17’45 (Paris)
Und Einheit ahnt… wer sonst nur Vielheit sah, Luis Jachmann, 17’11 (Berlin)

Freitag, 9. Juni
20h00-21h30 Vorführung der Kurzfilme und Gespräche mit den RegisseurInnen

Apollon, Matthieu Rosset, 7’58 (Paris)
Crossing the Lion, Ophélie Fuxa, 2’19 (Berlin)
Conversation, Laura Glynn-Smith ,14’55 (Paris)
Le temps passe, Amandine Boisseaux, 9’05 (Berlin)
Coudre et découdre, Inès Bensalem, 8’54 (Paris)
Salade Tomates Oignons, Jules Talbot, 19’38 (Paris)
Von Ruttmann nach Berlin, Camille Roduit, Carl Bergerard, 2’15 (Berlin)

22h00 Preisverleihung an die vom Publikum ausgewählten Berliner und Pariser Kurzfilme

Ophélie Fuxa – „Crossing the Lion“

Ophélie Fuxa, die Regisseurin von Crossing the Lion, studierte erst in Lille und dann in den USA Filmwissenschaften und verbindet Theorie, Praxis, Vorstellungskraft und Reflexion bei der Umsetzung von Kurzfilmen, die von Dokumentationen über Experimentalfilme und Musikvideos bis hin zur Fiktion gehen.
Dieses Jahr ist sie anlässlich eines Europäischen Freiwilligendienstes in Berlin und nutzt den ab und an kalten und dennoch faszinierenden städtischen Raum der Hauptstadt um mit den verschiedenen filmischen Mitteln und deren ausdrucksstarken Möglichkeiten herumzuexperimentieren.

Ausschnitt aus „Crossing the Lion“

Inès Bensalem – „Coudre et découdre“

© Inès Bensalem

 

„Coudre et découdre“ werden wir am Freitag zeigen. Gedreht wurde der Film von Inès Bensalem und brachte ihr auch einige Preise ein, wie zum Beispiel den der 11. Ausgabe von Génération Court!
Attentat an der Corneuve! In einer weit entfernten Stadt, gab es im weitesten Sinne zwei Opfer: Khalil und seinen Bart. Khalil bricht unter den Vorwürfen seiner Mutter zusammen, leidet unter den Sticheleien seiner Kumpels. Er versucht seine Identität irgendwo dazwischen zu finden, doch entgleitet sie ihm immer – sinnbildlich gezeigt durch das Nähen und wieder auflösen. Wird er am Ende alle Löcher schließen können?

Amandine Boisseaux – „Le temps passe“

Am Freitagabend zeigen wir „Le temps passe“, einen Kurzfilm, der mit viel Humor von der Kälte und der Langeweile eines Berliner Winters aus Sicht einer ausgewanderten Französin erzählt. Die dazugehörige Regisseurin, Amandine Boisseaux, studiert an der HTW Berlin Design und hat sich mit „Le temps passe“ hinter die Kamera gewagt.

 

Jules Talbot – „Salade Tomates Oignons“

„Salade tomates oignons“, der Kurzfilm von Jules Talbot, die am Freitagabend gezeigt wird, zeigt die Begegnung von Antoine, einem jungen Großstädter, mit Soline, einem kleinen Mädchen an einer Haltestelle, das nicht abgeholt wurde. Also entscheidet Antoine bei ihr zu bleiben und sie zu jemanden zu bringen, der sich um sie kümmert… Entdeckt das Casting des Kurzfilms via Musik.

Camille und Carl – „Von Ruttmann nach Berlin“

Die RegisseurInnen von “ Von Ruttmann nach Berlin“, Camille und Carl haben sich 2015 in Berlin getroffen. Er ist der Techniker, mag Zahlen und Sudokus. Sie ist der kreative Geist, mag Philologie und Rätselwörter. Trotzdem haben sie ein gemeinsames Interesse für darstellende Künste gefunden, und haben sich entschieden, sich einander zu ergänzen. Beide hatten schon vorher Kurzfilme gedreht. Heute arbeiten sie zusammen, um „Von Ruttmann nach Berlin“, ein Tribut zu der Stadt, die sie zusammen geführt hat, präsentieren zu können.

Inspiriert von Walter Ruttmanns Film „Berlin – Die Sinfonie der Großstadt“, (1927) ist der Kurzfilm „Von Ruttmann nach Berlin“ entstanden. In diesem, ist die Bewegung der Hauptprotagonist. Mechanisch, fließend, unmerklich, ebenso hypnotisch, die Bewegung ist das Leitmotiv, welches die Zuschauer durch die Adern Berlins führt.

Luis Jachmann „Und Einheit ahnt…wer sonst nur Vielheit sah“

In „Und Einheit ahnt… wer sonst nur Vielheit sah“ filmt Luis Jachmann fünf junge, in Berlin lebende Frauen und inszeniert ihre Lieblingsorte der deutschen Hauptstadt. Gezeigt wird der Film am Donnerstag Abend.
Er bringt uns dahin, wo Touristen es noch nicht wagen, die Geheimnisse einer Metropole, die den Anschein hat, niemals zu schlafen, zu lüften.

Ausschnitt aus „Und Einheit ahnt…wer sonst nur Vielheit sah“